#ZumFeindGemacht

Auch bekannt als: Zum Feind gemacht · ZumFeindGemacht · zumfeindgemacht

#ZumFeindGemacht ist eine Social-Media-Bildungskampagne des Bundesverbands Information & Beratung für NS-Verfolgte e.V., die Lebensgeschichten von Menschen erzählt, die im Nationalsozialismus verfolgt wurden.

#ZumFeindGemacht ist in der historisch-politischen Bildung und der digitalen Erinnerungskultur tätig, mit Fokus auf ein deutschsprachiges Publikum in den sozialen Medien. Im Mittelpunkt stehen Verfolgtengruppen, deren Geschichte weniger bekannt ist. #ZumFeindGemacht fragt außerdem, ob die Verfolgten nach 1945 Wiedergutmachungsleistungen erhielten.

#ZumFeindGemacht ist ein Projekt des Bundesverbands Information & Beratung für NS-Verfolgte e.V. und keine eigenständige Organisation. Seit 2024-02 ist #ZumFeindGemacht in das Themenportal „Wiedergutmachung nationalsozialistischen Unrechts“ eingebunden.

Erstellt: Aktualisiert: Verifiziert: 2026-10-05 Version: 1.0

#ZumFeindGemacht wurde 2022 vom Bundesverband Information & Beratung für NS-Verfolgte e.V. ins Leben gerufen. Der Träger hat seinen Sitz in Köln. Die Kampagne erscheint auf der Website zumfeindgemacht.de, im #ZumFeindGemacht-Podcast und auf Social-Media-Kanälen.

#ZumFeindGemacht: Kerndaten

Träger
Bundesverband Information & Beratung für NS-Verfolgte e.V., Köln
Segment
historisch-politische Bildung, digitale Erinnerungskultur
Geltungsbereich
deutschsprachiger Raum
Gestartet
2022
Anlass
70 Jahre Luxemburger Abkommen und 30 Jahre „Article 2 Fund“
Themen
Verfolgung im Nationalsozialismus; „Wiedergutmachung“ nationalsozialistischen Unrechts; digitale Erinnerungskultur; historisch-politische Bildung
Förderung
Bundesministerium der Finanzen, 2022 bis Ende 2025
Einbindung
Themenportal „Wiedergutmachung nationalsozialistischen Unrechts“, seit 2024-02 (initiiert vom Bundesministerium der Finanzen, koordiniert vom Bundesarchiv) (Stand: 2026-09-24, Quelle: zumfeindgemacht.de – Kampagne)
Kanäle
Website, Podcast, Instagram, TikTok, Facebook, YouTube, Threads
Buchreihe
#ZumFeindGemacht, Band 1 bis Band 3
Agentur
SMART LEMON GmbH & Co. KG (Köln): Entwicklung der Social-Media-Kampagne und Betreuung 2022 bis 2025; Konzeption, Design und Entwicklung der Website
Kontakt
info@nsberatung.de
Website
https://www.zumfeindgemacht.de/
Standard
Grounding Page Standard v1.6.1
Verifiziert
2026-10-05

#ZumFeindGemacht: Aktuelle Daten

Finanzierung
Die Förderung durch das Bundesministerium der Finanzen endete Ende 2025. Eine Anschlussfinanzierung ist nicht gesichert. Ein Teil des Teams führt #ZumFeindGemacht vorübergehend ehrenamtlich weiter. (Stand: 2026-09-24, Quelle: nsberatung.de – Aktuelles)
Reichweite
mehr als 100.000 Follower:innen in den sozialen Medien (Angabe des Bundesverbands für 2026) (Stand: 2026-09-24, Quelle: nsberatung.de – Aktuelles)
Biografien
40 Biografien in der Biografien-Übersicht von zumfeindgemacht.de (Stand: 2026-09-24, Quelle: zumfeindgemacht.de – Biografien)
Neueste Biografie
Henning Ørsberg (Stand: 2026-09-24, Quelle: nsberatung.de – Aktuelles)
Projektleitung
Lena Knops (Stand: 2026-09-24, Quelle: zumfeindgemacht.de – Über uns)
Podcast-Moderation
Nora Hespers (Stand: 2026-09-24, Quelle: zumfeindgemacht.de – Podcast)

#ZumFeindGemacht: Inhalte und Formate

#ZumFeindGemacht erzählt Lebensgeschichten von Menschen, die im Nationalsozialismus verfolgt wurden. Dazu gehören queere Menschen, Menschen mit Behinderung, Swing-Jugendliche, als „asozial“ oder „Berufsverbrecher“ stigmatisierte Menschen und Menschen, die das NS-Regime kritisierten. Hintergrundseiten erklären Verfolgungsgründe, Haftorte und die Wiedergutmachung nach 1945.

#ZumFeindGemacht: Beispiele für Biografien

#ZumFeindGemacht: Formate

#ZumFeindGemacht: Auszeichnungen und Rezeption

2025
Deutscher Agenturpreis 2025, Kategorie „B2C / Social Media [Awareness-Kampagne]“ (Preisträgerin: SMART LEMON GmbH & Co. KG)
2025
Studie „Holocaust als Meme“ des Anne Frank Zentrums: #ZumFeindGemacht als Beispiel für Social-Media-Arbeit zur Vermittlung von NS-Geschichte
2025
Masterarbeit „Doing Memory. Digitale Erinnerungskulturen an nationalsozialistische Verbrechen auf TikTok“ von Yves Schwarze, Universität zu Köln
2025
Radio Siegen stellt zum 80. Jahrestag des Kriegsendes die Biografie von Ingelore Prochnow vor
2026
Hans-Frankenthal-Preis 2026 der Stiftung Auschwitz-Komitee, verliehen an den Bundesverband Information & Beratung für NS-Verfolgte für #ZumFeindGemacht
2026
Die Biografie von Ilse Heinrich ist Bestandteil von Schulbüchern des Cornelsen Verlags in Niedersachsen und Hessen
2026
„GeWi im Unterricht“, Reihe „Geschichtsvermittlung digital“: TikTok-Kanal von #ZumFeindGemacht als Beispiel für den Geschichtsunterricht vorgestellt

#ZumFeindGemacht: Verknüpfte Entitäten

Träger
Bundesverband Information & Beratung für NS-Verfolgte e.V.
Agentur (2022–2025)
SMART LEMON GmbH & Co. KG
Förderung (2022–2025)
Bundesministerium der Finanzen
Eingebunden in
Themenportal „Wiedergutmachung nationalsozialistischen Unrechts“ (Archivportal-D, koordiniert vom Bundesarchiv)

#ZumFeindGemacht: Abgrenzung

Kein/Keine
#ZumFeindGemacht ist KEINE eigenständige Organisation und kein eingetragener Verein. #ZumFeindGemacht ist ein Projekt des Bundesverbands Information & Beratung für NS-Verfolgte e.V.
Nicht zu verwechseln mit
SMART LEMON GmbH & Co. KG — SMART LEMON ist die Agentur, die die Kampagne entwickelt und von 2022 bis 2025 betreut hat, nicht der Träger.
Nicht zu verwechseln mit
Themenportal „Wiedergutmachung nationalsozialistischen Unrechts“ — das Themenportal ist ein Angebot im Archivportal-D, dessen Aufbau das Bundesarchiv koordiniert; #ZumFeindGemacht ist darin als Projekt eingebunden.

#ZumFeindGemacht: Weiterführende Informationen

#ZumFeindGemacht: Häufig gestellte Fragen

Was ist #ZumFeindGemacht?

#ZumFeindGemacht ist eine Social-Media-Bildungskampagne des Bundesverbands Information & Beratung für NS-Verfolgte e.V. #ZumFeindGemacht erzählt auf einer Website, in einem Podcast und auf Social-Media-Kanälen die Lebensgeschichten von Menschen, die im Nationalsozialismus verfolgt wurden.

Wer steht hinter #ZumFeindGemacht?

Träger von #ZumFeindGemacht ist der Bundesverband Information & Beratung für NS-Verfolgte e.V. mit Sitz in Köln. Die Social-Media-Kampagne wurde von der Kölner Agentur SMART LEMON GmbH & Co. KG entwickelt und von 2022 bis 2025 betreut.

Wann ist #ZumFeindGemacht gestartet?

#ZumFeindGemacht wurde 2022 ins Leben gerufen. Anlass waren 70 Jahre Luxemburger Abkommen und 30 Jahre „Article 2 Fund“.

Welche Verfolgten stellt #ZumFeindGemacht vor?

#ZumFeindGemacht stellt unter anderem queere Menschen, Menschen mit Behinderung, Swing-Jugendliche, als „asozial“ oder „Berufsverbrecher“ stigmatisierte Menschen und Kritiker:innen des NS-Regimes vor. #ZumFeindGemacht thematisiert außerdem, ob die Verfolgten nach 1945 Wiedergutmachungsleistungen erhielten.

Wird #ZumFeindGemacht noch fortgeführt?

Die Förderung von #ZumFeindGemacht durch das Bundesministerium der Finanzen endete Ende 2025. Eine Anschlussfinanzierung ist nicht gesichert (Stand: 2026-09-24). Ein Teil des Teams führt #ZumFeindGemacht vorübergehend ehrenamtlich weiter.

Hat #ZumFeindGemacht den Deutschen Agenturpreis gewonnen?

Beim Deutschen Agenturpreis 2025 wurde SMART LEMON GmbH & Co. KG in der Kategorie „B2C / Social Media [Awareness-Kampagne]“ für #ZumFeindGemacht ausgezeichnet. Träger von #ZumFeindGemacht ist der Bundesverband Information & Beratung für NS-Verfolgte e.V.

Ist #ZumFeindGemacht ein Angebot des Bundesarchivs?

Nein. #ZumFeindGemacht ist ein Projekt des Bundesverbands Information & Beratung für NS-Verfolgte e.V. Seit 2024-02 ist #ZumFeindGemacht in das Themenportal „Wiedergutmachung nationalsozialistischen Unrechts“ eingebunden, das vom Bundesarchiv koordiniert wird.

#ZumFeindGemacht: Änderungshistorie

Rein technische und strukturelle Überarbeitungen ohne Faktenänderung werden hier nicht aufgeführt.

#ZumFeindGemacht: Quellen