1945

HENNING ØRSBERG ERMORDET

Henning Ørsberg mit Baby auf dem Arm.

Henning Ørsberg ist junger Familienvater und Arzt im Krankenhaus von Odense, der drittgrößten Stadt Dänemarks. Sein Land ist seit fünf Jahren von den deutschen Nationalsozialist:innen besetzt. Die dänische Widerstandsbewegung kämpft dagegen an – und die berüchtigte Petergruppe, die aus SS-Männern und Kollaborateuren besteht, rächt sich dafür an der Bevölkerung. Henning ist nicht für seine widerständische Haltung bekannt und steht auf keiner Liste, die Täter kennen nicht einmal seinen Namen. Im Alter von nur 29 Jahren wird er im Februar 1945 zum Opfer nationalsozialistischer Willkür.

26. Mai 1915

Hennings Vater Peter Martin Ørsberg.

Am 26. Mai 1915 wird Henning Ørsberg in Frederiksberg bei Kopenhagen als Sohn von Peter Martin Ørsberg und Agnes Ørsberg geboren. Sein Vater ist ein Kaufmann. Als Henning 13 Jahre alt ist, bekommt er eine kleine Schwester, Inger.

1932

Frederiksberg Gymnasium.

Henning ist Schüler am Frederiksberg Gymnasium. Er spielt leidenschaftlich gerne Tennis für seinen Verein Kjøbenhavns Boldklub und gewinnt drei Jugend-Landesmeisterschaften. Seine Mitspieler:innen beschreiben ihn als guten Freund und lebensfrohen Menschen, der sich viel für den Verein engagiert. Nach seinem Schulabschluss beginnt er, Medizin zu studieren.

1939

Die polnische Stadt Wieluń nach der Bombardierung der deutschen Luftwaffe am 1. September 1939.

Als Henning 24 Jahre alt ist, beginnt mit dem deutschen Angriff auf Polen der Zweite Weltkrieg.

März 1940

Zerstörungen nach dem sowjetischen Luftangriff auf Helsinki am 30. November 1939.

Henning meldet sich freiwillig für den Einsatz im sogenannten Winterkrieg zwischen Finnland und der Sowjetunion. Einige junge Dänen wollen die finnische Armee unterstützen, doch es kommt zum Waffenstillstand, ehe sie tatsächlich eingesetzt werden. Als Dank für ihre Bereitschaft erhalten sie ein Ehrenabzeichen.

9. April 1940

Dänische Soldaten am 19. April 1940.

Kurz nach 4 Uhr morgens am 9. April 1940: Deutsche Truppen überqueren die Grenze zum Nachbarland Dänemark. Gleichzeitig setzt die Marine Soldaten an mehreren Stellen in der Region Seeland und an zentralen Punkten wie Brücken ab. Um 6:30 Uhr wird der Flughafen in Aalborg besetzt. Der Tarnname für den Angriff auf Dänemark lautet “Unternehmen Weserübung”.


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Die Besetzung Dänemarks 1940

Christian X., König von Dänemark im Jahr 1940. Trotz Warnung hatte die deutsche Invasion für undenkbar gehalten.

Christian X., König von Dänemark im Jahr 1940. Trotz Warnung hielt er die deutsche Invasion für undenkbar.

Mit der Besetzung Dänemarks und Norwegens verfolgte die nationalsozialistische Regierung zwei Ziele: eine bessere Ausgangslage für den U-Boot-Krieg im Atlantik und die Sicherung der Versorgung mit Eisenerz aus Schweden. Nach der frühen Kapitulation des dänischen Regierung und des Königs folgt die Zeit der sogenannten „Samarbejdspolitik“ (dt. „Politik der Zusammenarbeit“).

In einem Memorandum hielten Dänemark und das Deutsche Reich fest, dass Dänemark politische Unabhängigkeit behalten würde. Das dänische verfassungsmäßige System aus König, Parlament und Gericht blieb also bestehen. Außerdem erkannte Deutschland die Grenze in Südschleswig (ironischerweise zum ersten Mal seit der Grenzziehung von 1920) an und forderte nicht, wie zum Beispiel in der Tschechoslowakei, die “Heimkehr ins Reich” der deutschen Minderheit im Grenzgebiet. Im Gegenzug forderten König Christian X. und die Regierung die dänische Bevölkerung zu „Ruhe und Ordnung“ auf und verboten jeden Widerstand gegen die deutschen Besatzer:innen.


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1941

Gudrun Ørsberg, geb. Hansen.

Henning schließt sein Medizinstudium 1941 ab. Am 2. August 1941 heiratet er die gleichaltrige Gudrun Hansen aus Süddänemark. Er arbeitet in den folgenden Jahren an unterschiedlichen Orten, unter anderem im Bispebjerg Krankenhaus, in der Psychiatrie von Oringe/Vordingborg, in der chirurgischen Abteilung des Zentralkrankenhauses in Randers und im Tuberkulose-Krankenhaus in Aarup. Ab und zu schaut er noch bei seinem Tennisklub in Kopenhagen vorbei, wo er mit seiner kräftigen Stimme anfeuert und auch beim Kricket und Bridge anzutreffen ist. Henning und Gudrun werden in dieser Zeit Eltern von zwei Kindern: Peter und Marianne. Peter verstirbt jedoch früh.

Sommer 1943

Flugblatt-Verteilung in Odense, die den Sturz Mussolinis ankündigen, 26. Juli 1943.

Im Sommer 1943 verändert sich die Stimmung gegenüber den deutschen Besatzer:innen. Die Entwicklung auf den Schlachtfeldern in Osteuropa und am Mittelmeer lässt viele Däninnen:Dänen auf eine baldige Niederlage Nazi-Deutschlands hoffen. Insbesondere der Bruch der Allianz mit Italien gibt dem dänischen Widerstand Antrieb. Im Juli 1943 nehmen Sabotageakte stark zu, im Durchschnitt werden jeden Tag drei begangen. Sie richten sich gegen Betriebe, die für die Besatzungsmacht arbeiten oder sie beliefern, und immer häufiger auch gegen Züge, die Güter nach Deutschland liefern.

28. Juli 1943

Gewaltsame Auseinandersetzungen zwischen Aarhus-Bewohner:innen und deutschen Soldaten im Stadtzentrum, darunter auch auf dem Bahnhofsvorplatz am 26. August 1943.

In der Stahlschiffswerft von Odense liegt ein deutsches Minenschiff. Dort wird es von Agenten der britischen Geheimorganisation Special Operation Executive (SOE) sabotiert, die den dänischen Widerstand unterstützen. Daraufhin platzieren die Deutschen bewaffnete Wachposten in der Werft. Die dänischen Werftarbeiter wehren sich dagegen und streiken. Der Streik breitet sich weit über die Werft in Odense hinweg aus, bis sich insgesamt etwa 3.000 Arbeiter:innen beteiligen. Am 5. August endet der Streik mit einem Sieg für die Streikenden. Er wird richtungsweisend sein. Wie ein Lauffeuer verbreiten sich Streiks und Proteste in Dänemark von Ort zu Ort als Mittel der Wahl gegen unterdrückende Maßnahmen der Besatzungsmacht, wie zum Beispiel Ausgangssperren.

28. August 1943

Umgekipptes Polizeiauto während des Augustaufstands in Odense, 19. August 1943.

Die Unruhen gegen die deutschen Besatzer:innen in Dänemark spitzen sich im August 1943 zu. In Odense wird ein deutscher Offizier beinahe getötet. Deutschland stellt der dänischen Regierung am 28. August sechs Forderungen, darunter:  Auf Sabotageakte und jede Mitwirkung daran sowie Angriffe auf das deutsche Militär und den Besitz von Schusswaffen oder Sprengstoff soll ab dem 1. September 1943 unverzüglich die Todesstrafe stehen. Zu diesem Zeitpunkt sind bereits fünf dänische Widerständler nach deutschem Kriegsrecht zum Tode verurteilt worden, für vier von ihnen konnte die dänische Regierung jedoch eine Begnadigung erreichen. Der fünfte, Poul Kjær Sørensen, wird am 28. August 1943 als erster Däne von den deutschen Besatzer:innen hingerichtet.

29. August 1943

Plakat mit Mitteilung über den militärischen Ausnahmezustand im August 1943.

Die dänische Regierung lehnt die Forderungen ab und die Reaktion der Deutschen folgt sofort: Um 4 Uhr morgens wird das dänische Militär entwaffnet. Es herrscht offiziell der militärische Ausnahmezustand und die Herrschaftsgewalt liegt bei der deutschen Militärverwaltung. Die Zeit der Samarbejdspolitik ist vorbei.

2. Oktober 1943

Fischerboot, das jüdische Flüchtlinge nach Schweden bringt.

Auf das Drängen des neuen Reichsbevollmächtigten Werner Best sollen in der Nacht vom 1. auf den 2. Oktober 1943 alle Jüdinnen:Juden aus Dänemark ins KZ Theresienstadt deportiert werden. Doch die dänisch-jüdische Bevölkerung wird rechtzeitig gewarnt. Bei den nächtlichen Razzien gehen die Trupps aus deutschen Polizisten und Gestapobeamten sowie dänischen SS-Leuten und Hilfspolizisten vergleichsweise mild vor. Sie brechen auf Befehl von Werner Best beispielsweise keine Türen auf.  Zu diesem Zeitpunkt sind die meisten Jüdinnen:Juden bereits untergetaucht. Hilfsbereite Nachbar:innen nehmen sie auf oder stellen Ferienhäuser zur Verfügung. Es sind auch lokale Fischer, die die Flüchtenden in ihren Booten nach Schweden bringen. Sie verlangen dafür jedoch hohe Geldsummen oder Wertgegenstände. Am Ende werden 477 Jüdinnen:Juden tatsächlich deportiert, während 7.000 bis 8.000 die Flucht über das Meer nach Schweden gelingt. Von den im KZ inhaftierten Jüdinnen:Juden überleben bis auf 50 alle die Zeit der NS-Herrschaft.

Die Rettung der dänischen Jüdinnen:Juden

Dänische Fischerboote wurden für die Rettung dänischer Juden genutzt.
Für die Rettung der dänischen Jüdinnen:Juden wurden dänische Fischerboote genutzt.

Die Rettung der dänischen Jüdinnen:Juden ist zwar zu großen Teilen dem Zusammenhalt in der dänischen Bevölkerung zu verdanken, doch die Rettungsaktion ist keine reine Heldengeschichte. So sind die Rollen des NS-Reichsbevollmächtigten Werner Best und seines Stabsmitglieds Georg Ferdinand Duckwitz zwiespältig. Werner Best sorgte zwar für den Befehl zur “Entjudung” Dänemarks aus Berlin. Doch er schritt nicht ein, als G. F. Duckwitz die konkreten Pläne an dänische Sozialdemokrat:innen weitergab, oder befahl die Weitergabe der Informationen sogar. Es bleibt ungeklärt, warum Werner Best einerseits die Verfolgung und Verschleppung der dänischen Jüdinnen:Juden erwirkte und andererseits ihre Rettung zuließ. Möglich ist, dass er sich bei Adolf Hitler beliebt machen und gleichzeitig die Kooperation mit der dänischen Politik aufrechterhalten wollte. Georg Ferdinand Duckwitz wurde in Israel von Yad Vashem als Gerechter unter den Völkern geehrt. Unter Historiker:innen ist umstritten, wie entscheidend sein Einsatz bei der Rettung tatsächlich war.

Für die Widerstandsbewegung in Dänemark waren die Ereignisse ein klarer Sieg im Kampf gegen die deutschen Besatzer:innen. Auch bisher weniger aktivistische Bürger:innen waren schockiert über die geplanten unmenschlichen Deportationen und boten ihre Hilfe an. Außerdem sorgte die Rettungsaktion dafür, dass die Alliierten die dänische Gesellschaft nun als entschlossen anti-nationalsozialistisch wahrnahmen.

30. Dezember 1943

Adolf Hitler befiehlt per Dekret, dass die Besatzer:innen in Dänemark zum “Gegenterror” übergehen sollen. Daraufhin werden mehrere bewaffnete Einheiten ins Leben gerufen. Eine davon ist die „Petergruppe“, benannt nach ihrem Anführer, dem SS-Hauptsturmführer Otto Schwerdt alias Peter Schäfer. In Dänemark ist sie auch unter dem Namen „Brøndumbande“ nach dem leitenden dänischen Mitglied Henning Brøndum bekannt. Zu Beginn besteht die Gruppe aus 13 Männern, von denen sechs Dänen sind. Die meisten von ihnen sind SS-Freiwillige, die bereits an der Ostfront gekämpft haben und nach einer Gelegenheit suchen, von dort wegzukommen. Angeleitet werden der “Gegenterror” und die Petergruppe unter anderem von SS-Obersturmbandführer Alfred Naujocks und SS-Standartenführer Otto Bovensiepen.

4. Januar 1944

Beerdigung von Kaj Munk auf dem Vedersø Friedhof im Januar 1944.

Der Pfarrer und Autor Kaj Munk wird am 4. Januar 1944 im Pfarrheim seines Wohnortes Vedersø von drei SS-Männern verhaftet. Einen Monat zuvor hat er in seiner Predigt im Kopenhagener Dom die Judenverfolgung der Deutschen mit deutlichen Worten angeprangert. Wolfgang Söhnlein (Däne), Otto Schwerdt alias Peter Schäfer (Deutscher) und Louis Nebel (Schweizer) bringen Kaj Munk in ein Waldstück in der Nähe von Silkeborg, wo sie ihn mit drei Schüssen ermorden. Sie hinterlassen einen Zettel bei der Leiche, auf dem in fehlerhaftem Dänisch steht: „Du Schwein hast doch für Deutschland gearbeitet“. Es wird der erste von insgesamt 94 sogenannten „Ausgleichsmorden“ sein, die die Petergruppe begeht.


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April 1944

Henning Ørsberg mit weiteren Personen, Datum unbekannt.

Im April 1944 erhält Henning im Alter von 28 Jahren eine Anstellung im Krankenhaus von Odense, der drittgrößten Stadt Dänemarks und Heimat des berühmten Autors Hans Christian Andersen. Henning zieht in eine Wohnung, die extra für Ärzt:innen des Krankenhauses bereitgehalten wird. Die Adresse lautet Kløvervænget 12B. Wenige Monate später ist Gudrun erneut schwanger. Die Mitarbeiter:innen im Odenser Krankenhaus lernen Henning als fröhlichen Kollegen kennen. Seine Patient:innen fassen aufgrund seiner ruhigen Art Vertrauen zu ihm.

Sommer 1944

Das Kaufhaus „Buldog“ an der Ecke Nørrebrogade wurde während der Aufstände geplündert und niedergebrannt. Kopenhagen, 30. Juni 1944.

Bereits im März hat die Petergruppe ihre ersten Anschläge in Odense verübt. Ein Lehrer der Katedralskole hat den Mordversuch überlebt, doch beim Anschlag auf die Polizeistation ist der Polizist Charles Børge Johansen tödlich verwundet worden. Im Sommer 1944 schlägt die Petergruppe in Odense immer wieder zu. Sie ermorden Menschen, die auf der Liste der örtlichen Gestapo stehen, weil ihnen zum Beispiel eine feindselige Haltung gegenüber den Besatzer:innen nachgesagt wird. Am 26. Mai wird der Kaufmann Niels Harald Hein an seinem Schreibtisch erschossen. Der Unterwäschefabrikant Rasmus Erasmi Hansen wird wahrscheinlich aufgrund einer Verwechslung am 11. Juli in seiner Wohnung ermordet. Die Ermordung des Möbelfabrikanten Rasmus Marius Nykvist am 17. August ist der Auslöser für einen 24-stündigen Generalstreik in Odense. Der Leiter der Technischen Schule Odense hat Glück und kann im September durch schnelle medizinische Versorgung nach dem Mordanschlag gerettet werden.

Herbst 1944

Der Odinstårnet nach der Zerstörung.

Auch im Herbst 1944 wird die Stadt weiter vom Terror der Petergruppe heimgesucht. Am 9. November wird der Apotheker Ulrik Dircks ermordet. Wahrscheinlich hätte der Anschlag einem anderen Mitarbeiter derselben Apotheke gelten sollen. Am 14. Dezember sprengt die Petergruppe den Odinstårn (dt. Odinsturm) in die Luft. Er war bis dahin ein Wahrzeichen der Stadt, das höchste Bauwerk Dänemarks und der zweithöchste Turm Europas.

29. Dezember 1944

Theater in Odense, 2016.

Nach einer Vorstellung im Theater von Odense wird der beliebte Schauspieler Bent von Müllen vom dänischen Nationalsozialisten Kaj Henning Bothildsen Nielsen erschossen. Der Theaterleiter Helge Rungwald entgeht am selben Tag einem Mordanschlag. Als Kaj Henning Bothildsen Nielsen an seine Tür klopft, öffnet er nicht und seine Ehefrau ruft auf dem Balkon nach Hilfe, um Aufmerksamkeit zu erregen. Um nicht als Mitglied der Petergruppe erkannt zu werden, flieht der Täter.

14. Februar 1945

Krankenwagen vor dem Haus des Ehepaars Harkjær Simonsen.

Die beiden dänischen Widerstandskämpfer Harry Cecil Hansen und Vagn Gunness wurden für eine Mission ausgewählt. Sie sollen am 14. Februar 1945 das Ehepaar Stella und Peter Andreas Harkjær-Simonsen ermorden, das in Odense für seine nationalsozialistische Überzeugung und die Denunziation von Widerstandskämpfer:innen bekannt ist. Harry Cecil und Vagn suchen das Haus des Ehepaars auf. Doch es läuft nicht nach Plan, denn: Peter Andreas Harkjær-Simonsen ist ebenfalls bewaffnet. Es kommt zu einem Schusswechsel, bei dem Harry Cecil Hansen und Stella Harkjær-Simonsen tödlich getroffen werden. Die anderen beiden werden schwer verwundet ins Krankenhaus transportiert.

wenige Tage später

Krankenwagen vor dem Haus des Ehepaars Harkjær Simonsen.

Peter Andreas Harkjær-Simonsen erliegt wenige Tage nach dem Anschlag seinen Verletzungen. Vagn Gunness’ Leben kann durch eine Notoperation gerettet werden. Die deutschen Besatzer:innen wollen ihn so schnell wie möglich an einen Ort verlegen, über den sie mehr Kontrolle haben. Gegen den Protest des Klinikpersonals soll Vagn deswegen in der Gestapokaserne inhaftiert werden. Doch die dänische Widerstandsbewegung kommt den Besatzern zuvor. Sie schaffen es, Vagn rechtzeitig aus dem Krankenhaus zu befreien. Er wird die NS-Herrschaft überleben und nach Australien auswandern.

-

Die Gestapo auf Fünen fühlt sich vom dänischen Widerstand vorgeführt. Die Verantwortlichen wollen Rache nehmen. Ein neuer Einsatz der berüchtigten Petergruppe aus Kolding ist in Odense ohnehin schon geplant. Nun bekommt sie vom Oberst der Polizei, SS-Standartenführer, Leitung der Sicherheitspolizei und des Sicherheitsdienstes Otto Bovensiepen den Befehl, sechs bis acht zufällig ausgewählte Ärzte des Odenser Krankenhauses zu ermorden.

19. Februar 1945

Die Petergruppe ist in Odense angekommen. Drei ihrer Mitglieder, der Däne Kaj Henning Bothildsen Nielsen und die zwei Deutschen Poul Lensing und Kurt Heel,  fahren am Montag den 19. Februar in einem blauen Opel Olympia zum Elektrogeschäft von Valdemar Petersen. Valdemar ist kein Widerstandskämpfer, aber auch kein Unterstützer der Deutschen. Generell ist er bei seinen Mitmenschen nicht sonderlich beliebt. Vielleicht aus einer Laune heraus hat er einem deutschen Soldaten einmal nicht verkauft, was dieser haben wollte. Die Petergruppe weiß das nicht. Ihre Mitglieder wissen nur, dass Valdemar getötet werden soll. Sie erschießen ihn, als er mit einer Zeitung hinter der Theke seines Ladens steht.

20. Februar 1945

Porträtfoto des Täters Kaj Henning Bothilsen Nielsen.

Am frühen Morgen des nächsten Tages suchen Kaj Henning Bothildsen Nielsen, Helge Lundquist, Poul Lensing, Kurt Heel und Paul Apfel das Mehrfamilienhaus an der Adresse Kløvervænget 12B auf. Sie verschaffen sich Zutritt und laufen hoch in den dritten Stock.

Henning wacht auf, weil laut an seine Tür gehämmert wird. „Das Haus wird in die Luft gesprengt“, schreit jemand auf dem Flur. Alarmiert läuft Henning nach draußen. Vor ihm steht die Petergruppe mit Schusswaffen, die nun auf ihn gerichtet werden. Er und drei weitere junge Ärzte, Jørgen Hvalkof, Henning Magnus Adelsten Dalsgaard und Christian Fabricius Møller, werden mit vorgehaltenen Waffen von der Petergruppe gezwungen, runter ins Erdgeschoss zu gehen. Beim Eingang des Gebäudes müssen sie sich mit den Gesichtern zur Wand aufstellen. Sie werden mit Genickschüssen getötet.

später am selben Tag

Stolperstein für Gustav Christgau.

Nach der Ermordung der vier jungen Ärzte springen die Täter in ihr Fahrzeug und flüchten. Anschließend frühstücken sie in einer Bäckerei, als wäre nichts gewesen. Am Abend ermorden sie noch den Unternehmer Gustav Christgau in seiner Villa, nachdem sie seine Ehefrau und seine Kinder in einem anderen Raum eingesperrt haben.

21. Februar 1945

In der Nacht auf den 21. Februar begeht die Petergruppe Bombenanschläge auf etwa 15 Ziele im Zentrum von Odense, darunter mehrere Geschäfte und Verlagshäuser, und hinterlässt so ein Bild der Zerstörung in der Stadt.

Um 16 Uhr findet die Trauerfeier für Henning und seine drei ermordeten Kollegen in der Krankenhauskapelle statt. Die Predigt hält Bischof Hans Øllgaard, der selbst im Widerstand aktiv ist. In einer Wochenzeitschrift für Ärzte und im Magazin seines Tennisvereins erscheinen Nachrufe auf Henning. Beide sprechen Gudrun und Marianne ihre Anteilnahme aus. Kjøbenhavns Boldklub schreibt:


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20. April 1945

Busse des dänischen Roten Kreuzes auf dem Weg nach Schweden mit dänischen Gefangenen aus deutschen Konzentrationslagern, Odense am 17. April 1945.

Die Petergruppe mordet in Odense noch weiter, als die Alliierten Deutschland bereits zu großen Teilen besiegt und besetzt haben. Der Kioskbesitzer Ejner Simon Nielsen wird am 20. April 1945 in seinem Laden in der Kongensgade von der Petergruppe hingerichtet. Die Gestapo hatte ihn im Verdacht, illegale Zeitungen zu verkaufen.

4. Mai 1945

Mitglieder der Widerstandsbewegung im Kampf mit deutschen Soldaten. Flakhaven in Odense, 5. Mai 1945.

Am Abend des 4. Mai 1945 verkündet die BBC bereits über das Radio die Befreiung Dänemarks. Die Kapitulation tritt offiziell erst am nächsten Tag in Kraft. Doch die Wehrmacht in Dänemark ergibt sich, als die britischen Truppen noch ca. 150 km entfernt von der Grenze stehen.

Mai 1945

Die Däninnen:Dänen feiern das Ende der Besatzung, doch in dem chaotischen Zwischenzustand ohne funktionierende Regierung und Polizei kommt es auch zu Szenen der Plünderung und Selbstjustiz. Frauen, die Beziehungen mit deutschen Besatzern eingegangen waren, werden als “Tyskepiger” öffentlich gedemütigt.

Juli 1945

Gudrun Oersberg mit Kindern.

Gudrun Ørsberg bringt Michael zur Welt, mit dem sie zum Zeitpunkt von Hennings Ermordung bereits schwanger war.

1947

Dänemarks höchstes Gericht verurteilt sieben dänische Mitglieder der Petergruppe zum Tode, darunter auch Kaj Henning Bothildsen Nielsen. Er gilt nach den Morden in Odense und weiteren Attentaten als der brutalste dänische Kollaborateur. Die Verurteilten werden im Mai desselben Jahres hingerichtet. Die deutschen Kriegsverbrecher, die am Terror der Petergruppe in Dänemark beteiligt waren, kommen dagegen glimpflich davon: Otto Bovensiepen wird 1948 zwar ebenfalls zum Tode verurteilt, doch das Urteil wird 1950 in lebenslange Haft umgewandelt, bevor er 1953 freikommt und aus Dänemark ausgewiesen wird. Er kehrt nach Deutschland zurück. Ähnlich ergeht es Alfred Naujocks, der bereits 1950 freikommt. Auch Otto Schwerdt alias Peter Schäfer wird 1953 begnadigt und ausgewiesen.

Autorin: Alina Besser

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ONLINEQUELLEN

Danmarks Nationalleksikon, Peter-gruppen – tysk terror i Danmark 1944-45: danmarkshistorien.les.dk.

Danmarks Nationalleksikon, Besættelsen den 9. april 1940: danmarkshistorien.lex.dk.

Deutsches Historisches Museum, Das deutsche Besatzungsregime in Dänemark: dhm.de.

DANMARK PÅ Film, Tidslinje: Danmark under Besættelsen: danmarkpaafilm.dk.

Faktalink, Besættelsen 1940-1945: faktalink.dk.

Lernwerkstatt Neuengamme, Dänemark unter deutscher Besatzung: lernwerkstatt-neuengamme.de.

Nationalmuseet, Besættelsestiden (1940-1945): natmus.dk.

SEKUNDÄRLITERATUR

Bath, Matthias, Clearingmorde und Stikkerliquidation, in: Bath, Matthias, Danebrog gegen Hakenkreuz. Der Widerstand in Dänemark 1940-1945, Neumünster 2011, S. 156-169.

Göllnitz, Martin, Der „Gegenterror“ als ambivalente Handlungsressource. Entgrenzung eines polizeilichen Sicherheitsrepertoires im besetzten Dänemark 1944/45, in: Göllnitz, Martin (Hg.), Polizei und Sicherheit. Akteure – Heuristiken – Repertoires, Wiesbaden 2024, S. 299-324.

Göllnitz, Martin, Gegenterror und politische Gewalt im „Musterprotektorat“ Dänemark: Die Petergruppe als hochmobiles Gewaltunternehmen (1943-1945), in: Über Grenzen hinweg. Transnationale politische Gewalt im 20. Jahrhundert, hg. von Adrian Hänni, Daniel Rickenbacher und Thomas Schmutz, Frankfurt a. M. 2020, S. 151-180.

Göllnitz, Martin/Lundtofte, Henrik, Unsicherheiten und Repressalien: Zur Dynamik und Radikalisierung der deutschen Politik in Dänemark, 1943-1945, in: Totalitarismus und Demokratie, 21, (2024), S.109-130.

Jeune, Bernard et al., Nazistisk terror mod lægestanden. Lægemordene i Odense 20. februar 1945, in: Dansk Medicinhistorisk Årbog 2015, Aarhus 2015, S. 153-186.

Kaznelson, Dan, Northern Light in White Coats. The Danish Medical Men and the German Occupation 1940-1945, in: Dansk Medicinhistorik Arborg (2012), S. 128-185.

BILDQUELLEN

Aalborg, Deutsche Soldaten im Konflikt mit der Bevölkerung

Autor:in unbekannt, deutsche Soldaten im Konflikt mit der Bevölkerung, Aalborg im August 1943. The Museum of Danish Resistance, CC BY-SA 2.0, Link zur Lizenz: creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0/deed.de.

Augustaufstand, 19. August 1943 Odense

Autor:in unbekannt, Unruhen während des Augustaufstand in Odense, 19. August 1943. The Museum of Danish Resistance, CC BY-SA 2.0, Lizenz: creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0/deed.de.

Beerdigung von Kaj Munk im Januar 1944

Dänischer Pressedienst, Beerdigung von Kaj Munk im Januar 1944, 8. Januar 1944, National Museum of Denmark, Datei-ID: FHM-232504, keine bekannten Rechte.

Bombardierung von Helsinki

Autor:in unbekannt, Zerstörungen nach dem sowjetischen Luftangriff auf Helsinki am 30. November 1939, online verfügbar: commons.wikimedia.org, Public Domain.

Boote für die Rettung dänischer Juden Jüdinnen im Oktober 1943

Kramer, Arnold, Boote für die Rettung dänischer Juden/ Jüdinnen, nach 1945, United States Holocaust Memorial Museum, photo #62181. Courtesy of Frihedsmuseet, Copenhagen, Public Domain.

Busse des dänischen Roten Kreuzes auf dem Weg nach Schweden

Autor:in unbekannt, Busse des dänischen Roten Kreuzes auf dem Weg nach Schweden, Odense, 17. April 1945. The Museum of Danish Resistance, CC BY-SA 2.0, Lizenz: creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0/deed.de.

Christian d. X til hest i Gyldenløvesgade

Autor:in unbekannt, Christian X. im Jahr 1940. The Museum of Danish Resistance, CC BY-SA 2.0, Lizenz: creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0/deed.de.

Dänische Soldaten am 9. April 1940

Autor:in unbekannt, dänische Soldaten am 9. April 1940. Hendriksen, C. Næsh (1945) Den danske Kamp i Billeder og Ord, Odense: Bogforlaget Dana, p. 18, Public Domain.

Flugblatt-Verteilung in Odense, die den Sturz Mussolinis ankündigen, 26. Juli 1943

Autor:in unbekannt, Verteilung von Flugblättern in Odernsee, die den Sturz Mussolinis ankündigen, 26. Juli 1943. The Museum of Danish Resistance, CC BY-SA 2.0, Lizenz: creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0/deed.de.

Frederiksberg Gymnasium Schulhof

Autor:in unbekannt, Schulhof des Frederiksberg Gymnasiums, um 1910. Frederiksberg Stadtarchiv, 1971/17 8o, Public Domain.

Freiheitskämpfer in Odense, 1945

Autor:in unbekannt, Freiheitskämpfer in Stellung bei Flakhaven in Odense am 5. Mai 1945. The Museum of Danish Resistance, CC BY-SA 2.0, Lizenz: creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0/deed.de.

Gudrun Oersberg

Autor:in unbekannt, Gudrun Ørsberg, Privatbesitz Familie Ørsberg.

Gudrun Oersberg mit Kindern

Autor:in unbekannt, Gudrun Ørsberg mit Kindern, Privatbesitz Familie Ørsberg.

Henning Ørsberg mit Baby

Autor:in unbekannt, Henning Ørsberg, Privatbesitz Familie Ørsberg.

Henning Ørsberg mit weiteren Personen

Autor:in unbekannt, Henning Ørsberg mit weiteren Personen, Privatbesitz Familie Ørsberg.

Jubelnde Däninnen_Dänen nach der Besatzungszeit

Autor:in unbekannt, Jubelnde Menschen in Kopenhagen, 5. Mai 1945. National Museum of Denmark,  Datei-ID: FHM-250577, keine bekannten Rechte.

Kaj Henning Bothildsen Nielsen, 1945

Dänische Polizei, Kaj Henning Bothildsen Nielsen, 1945. Den Gamle By’s arkiver, Fotosammlung zum Zweiten Weltkrieg, CC BY 4.0, Lizenz: creativecommons.org/licenses/by/4.0/deed.en.

Kaufhaus „Buldog“ in der Nørrebrogade, Juni 1944

S. Bendtsen, Kaufhaus „Buldog“ während der Aufstände in Kopenhagen, 30. Juni 1944. The Museum of Danish Resistance, CC BY-SA 2.0, Lizenz: creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0/deed.de.

Krankenwagen vor dem Haus Brogade 3 in Odense

Henriksen, Poul, Krankenwagen vor dem Haus Harkjær Simonsen, Februar 1945, National Museum of Denmark, FHM-182389, keine bekannten Rechte.

Krankenwagen vor dem Haus Peter Andreas Harkjær Simonsen und seiner Frau Stella

Henriksen, Poul, Krankenwagen vor dem Haus Harkjær Simonsen, Februar 1945, National Museum of Denmark, FHM-182395, keine bekannten Rechte.

Odense Teater

Jebulon/ wikimedia commons, Theater in Odense 2016, CC0 1.0.

Peter Martin Oersberg

Autor:in unbekannt, Peter Martin Ørsberg, Privatbesitz Familie Ørsberg.

Plakat mit Mitteilung über den militärischen Ausnahmezustand

Autor:in unbekannt, Plakat mit Mitteilung über den militärischen Ausnahmezustand, 29. August 1943, National Museum of Denmark, Datei-ID: FHM-317799, keine bekannten Rechte.

Rettung der dänischen Juden_Jüdinnen

Margolinsky, Morgan, Rettung der dänischen Juden/Jüdinnen, September/ Oktober 1943, Datei-ID: FHM-170826, keine bekannten Rechte.

Stolperstein_für_Gustav_Christgau_(Odense)

Michelides, Christian, Stolperstein von Gustav Christgau, 05.12.2021, Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0, Lizenz: creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/.

Unruhen in Aarhus, 26. August 1943

Autor:in unbekannt, Unruhen in Aarhus, 26. August 1943. The Museum of Danish Resistance, CC BY-SA 2.0, Lizenz: creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0/deed.de.

Widerstand gegen deutsche Soldaten, Odense, 5. Mai 1945

Autor:in unbekannt, Widerstand gegen deutsche Soldaten, Odense, 5. Mai 1945. The Museum of Danish Resistance, CC BY-SA 2.0, Lizenz: creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0/deed.de.

Wieluń Polen

Autor:in unbekannt, Die polnische Stadt Wieluń nach der Bombardierung der deutschen Luftwaffe am 1. September 1939, online verfügbar: commons.wikimedia.org, Public Domain.

Zerstörter Odinstårnet

Autor:in unbekannt, Zerstörter Odinstårnet, 1944, National Museum of Denmark, Datei-ID: FHM-222153, keine bekannten Rechte.

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Achterbahn vor dem Anschlag

Autor:in unbekannt, Achterbahn vor dem Anschlag, Datum unbekannt, National Museum of Denmark, Datei-ID: FHM-218878, keine bekannten Rechte.

Allee in Frederiksberg

Autor:in unbekannt, Allee in Frederiksberg, 1915. Frederiksberg Stadtarchiv, 1951/ 684 B1 4o, Public Domain.

Ausschnitt Porträt Otto Schwerdt

Autor:in unbekannt, Ausschnitt Porträt Otto Schwerdt, 1953, National Museum of Denmark, Datei-ID: FHM-270367, keine bekannten Rechte.

Dänische Polizei während des Nationalstreiks, Kopenhagen 1944

Autor:in unbekannt, Polizeieinsatz gegen Demonstrant:innen während des Generalstreiks in Kopenhagen, 30. Juni 1944. The Museum of Danish Resistance, CC BY-SA 2.0, Lizenz: creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0/deed.de.

Demonstranten kippen während des Volksstreiks in Odense ein Polizeiauto um

Autor:in unbekannt, Straßenszenen während des Volksstreiks in Odense, August 1943. The Museum of Danish Resistance, CC BY-SA 2.0, Lizenz: creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0/deed.de.

Deutsches Truppenstransportschiff Hansestadt Danzig

Autor:in unbekannt, Deutsches Truppentransportschiff Hansestadt Danzig, 9. April 1940. Nationam Museum of Denmark, Datei-ID: FHM-160187, keine bekannten Rechte.

Forum-Halle in Kopenhagen

Autor:in unbekannt, Forum-Halle in Kopenhagen, 24. August 1943, Kopenhagen, National Museum of Denmark, Datei-ID: FHM-181874, keine bekannten Rechte.

Frederiksberg Gymnasium

Autor:in unbekannt, Frederiksberg Gymnasium, um 1910, Frederiksberg Stadtarchiv, 1971/16 8o, Public Domain.

Gedenkstein für Henning Ørsberg und die weiteren Opfer

Thøgersen, Claus (Odense City Archives), Datum unbekannt, Gedenkstein für Henning Ørsberg und die weiteren Opfer, mit freundlicher Genehmigung des Historiens Hus Odense.

Jewish refugees are ferried out of Denmark aboard Danish fishing boats bound for Sweden

Autor:in unbekannt, Jüdische Flüchtlinge während ihrer Rettung aus Dänemar, Schweden im Oktober 1943. United States Holocaust Memorial Museum, photo #62197. Courtesy of Frihedsmuseet, Copenhagen, Public Domain.

Juden/Jüdinnen auf Rettungsbooten

Autor:in unbekannt,Juden/ Jüdinnen auf Rettungsbooten, Oktober 1943, Schweden, United States Holocaust Memorial Museum, photo #62182. Courtesy of Frihedsmuseet, Copenhagen, Public Domain.

Kinokrieg Petergruppe

Aggersbo, Frode, Kinokrieg Petergruppe, 1944, National Museum of Denmark, Datei-ID: FHM-278618, keine bekannten Rechte.

Odinstårnet

Autor:in unbekannt, Odinstårnet, Datum unbekannt, National Museum of Denmark, Datei-ID: FHM-219593, keine bekannten Rechte.

Oprop

Lee, John, Oprop!, 9. April 1940, National Museum of Denmark, Datei-ID: FHM-317234, CC-BY-SA 4.0, Lizenz: creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/.

Petergruppe Achterbahn Tivoli

Bergsøe, Flemming, Petergruppe Achterbahn Tivoli, Datum unbekannt, National Museum of Denmark, Datei-ID: FHM-224432, keine bekannten Rechte.

Plakat mit Mitteilung über den militärischen Ausnahmezustand

Autor:in unbekannt, Plakat mit Mitteilung über den militärischen Ausnahmezustand, 29. August 1943, National Museum of Denmark, Datei-ID: FHM-317799, keine bekannten Rechte.

Porträtfoto Henning Ørsberg

Autor:in unbekannt, Porträtfoto von Henning Ørsberg, Historienhus Odense, Historiens Hus Odense.

Porträtfoto von Georg Ferdinand Duckwitz

Autor:in unbekannt, Porträtfoto von Georg Ferdinand Duckwitz, Datum unbekannt, National Museum of Denmark, Datei-ID: FHM-267387, keine bekannten Rechte.

Porträtfoto von Werner Best

Autor:in unbekannt, Porträtfoto von Werner Best, 1942. National Museum of Denmark, Datei-ID: FHM-266918, keine bekannten Rechte.

Sabotage an den Schienen

Autor:in unbekannt, Sabotage an den Schienen, Datum unbekannt, National Museum of Denmark, Datei-ID: FHM-179413, keine bekannten Rechte.

Tennisspielerinnen 1919

Autor:in unbekannt, Tennisspielerinnen in Nysted, Dänemark, 17. Juli 1919. Nystel lokalhistoriske Arkiv (Historical Archive of Nysted), Public Domain.

Unternehmen Weserübung im April 1940

Autor:in unbekannt, „Unternehmen Weserübung“, 9. April 1940, Public Domain.